Goldsponsoren

FC Bösingen VS FC Cressier 0:0

Aufstellung: Luki; Mogli, Fischi, Griot, Andrew; Pät, Pinti; Achilles, Thom, Rico; Diego
Bank: Jätmir, Domi, Büm, Timon, Anda, Ig
Trainer/Coach: Nick/Jätmir


Naja was soll man schreiben nach so einem Spiel? Beginnen wir mit dem Wetter. Was ‘ein Glück bei solchem Wetter Fussball spielen zu dürfen mit diesen Bedingungen Ende März (!)… Aber nun gut, das Terrain war in Ordnung, die Vorbereitungen der letzten Wochen noch besser. Bösingen war bereit um das Ziel «die Aufstiegsspiele» zu erreichen. Der erste Gegner hiess Cressier. Für die, die gerade aus dem Winterschlaf aufgewacht sind: Cressier lag vor dem Spiel auf dem neunten Platz und wollte sich natürlich aus dem Abstiegskampf halten. Die Gastgeber lagen nach einem ausserordentlichen guten Start in der Hinrunde «nur» auf dem zweiten Platz. Um das Ziel der Aufstiegsspiele zu erreichen stand also fest: Im ersten Spiel müssen drei Punkte her.

In der Kabine sprach Nick vom Einsatz, den er sehen will, von den erfolgreichen Pässen (80% von jedem; als Beispiel: Für mich mit meinen drei Ballberührungen bedeutete dies abgerundet: Einer von denen «durfte» irgendwo hin). Nick appellierte auch an den Einsatz, welchen die Jungs in den letzten Vorbereitungsrunden und vor allem im Trainingslager an den Tag brachten. Das neue System «soll zwar theoretisch umgesetzt werden, praktisch gelte es jedoch nicht», so Nick. Den Bösingern war klar, wichtig ist der Sieg gegen Cressier. CRESSIER, für wenige war dies mehr als nur ein Spiel. Ich zitiere Mänu um 6:15 am gleichen Morgen: «So Fäger, hütt gäge üsi «Fründe».» Ja so fühlte es sich dann auch an, doch dazu später mehr (siehe «Highlights Punkt 1 bzw. 3).

Das Spiel begann sehr erfolgreich für die Heimmannschaft. Fischi zog in der zweiten Minute auf die linke defensive Seite und preschte den Ball nach vorne, welcher zu Rico kam. Er setzte mit seinem Abschluss ein erstes Zeichen. Ähnliches zwei Minuten später. Nicht einmal vier Minuten gespielt und das Spiel wäre komplett anders verlaufen, wenn diese Chance ausgenutzt worden wäre. Nach einem Querpass durch Achilles kam der Ball unerwartet zu Thom, der, wie Rimini Simi früher, das Luftloch der Saison vollbrachte. Schwung- wie Fallnote waren bestimmt eine glatte 10. Kurz bevor die zehnte Minute anbrach kam es zu einer strittigen Szene im Sechzehner der Gäste. Ich zitiere Anda: «Nei e Glasklare, wenn du de dä nid gisch…» Leider blieb der Pfiff aus. Diese Aktion kann man als Schaubild fürs Spiel nehmen, denn ab dieser Aktion ging bei Bösingen für das ganze Spiel sehr sehr wenig aufs Tor der Gäste. In der 16. Minute kam Cressier zur ersten Chance: Nach einem schwachen Rückpass konnte ein Spieler von ihnen alleine auf Luki zulaufen. Der erste Schuss parierte die Nummer Eins von Bösingen, doch der Ball fand trotzdem erneut den Weg in die Füsse des Angreifers. Der zweite Schuss rettete Fischi auf der Linie via Latte. Die Anhängerschaft Bösingens schnauften auf. Eine weitere Chance – und wohl die letzte… - der Bösinger darf noch erwähnt werden. Ricos landete fast im Tor, nachdem er das Leder knapp am linken Pfosten vorbei zirkelte. Ab hier sind die Notizen auf meinem Block zu Ende, nun beginnt die Improvisation und wohl auch mein Tunnelblick.

Cressier wurde durch Winkelmann sehr gut auf Bösingen eingestellt. Die Gäste griffen erst ab dem Mittelpunkt ein, so dass Bösingen gezwungen war den Ball hoch zu spielen, was nicht unbedingt zu den Stärken der Favoriten gilt. Nun denn, Bösingen hatte definitiv einen Grossteil des Ballbesitzes, aber was bringt dir einen Guardiola Fussball ohne Tore? Naja vielleicht die 80% geforderten erfolgreichen Pässen die Fischi mithilfe seiner Rückpässe zu Luki erreichte. Cressier war in der zweiten Halbzeit näher an der Führung, dies lag vielleicht auch an den Bösingern, die alles in die Waagschale warfen. Das Spiel endete jedoch mit einem gerechten 0:0 Unentschieden. Um die zweite Halbzeit ein bisschen auszuschmücken, hier ein paar «andere» Highlights: 1. Als Auswechselspieler fühlte man sich wie in einem Flipperkasten, man preschte vom einen Gegenspieler in den anderen, ohne dass der Ball ins Loch flog (badumtss, was für eine schlechte Metapher). 2. Benningers Tünneli an Fischi, ja das war definitiv eines der grandiosen Highligts! 3. Pintis Provokationen; So am austeilen sah ich Pinti ja noch nie.

Was bleibt: Trotz einem enttäuschenden Resultat gewinnen die Bösinger die Runde dank den beiden Niederlagen von Gurmels und Seisa 08. Nachdem der Leader im Derby gegen Kerzers patzte, verlor auch Seisa 08 gegen Plasselb. Beide Mannschaften befinden sich nun hinter Bösingen, die die Tabelle anführen, wobei Bösingen vor allem auch wegen den Strafpunkten vorne liegt. Am Mittwoch heisst der nächste Gegner Kerzers, der definitiv eine Hausnummer ist, besonders nach dem letzten Resultat gegen Gurmels.

Hopp Bösingen. – FC Fäger im Auftrag von 80% Fischi  

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